Starker Wettkampftag bei der Mastersrunde in
Röthenbach

Am Samstag, den 28. Februar, trafen sich die Mannschaften der Mastersrunde im Gewichtheben beim TSV Röthenbach an der Pegnitz zum zweiten Wettkampftag. In der Mastersrunde treten Athletinnen und Athleten ab 30 Jahren an. Pro Mannschaft werden vier Heber gewertet, deren Leistungen in Q-Points addiert werden. Die Ergebnisse aus dem ersten und zweiten Wettkampftag fließen in die Gesamtwertung ein.

Der TSV Röthenbach sicherte sich mit einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung verdient den Meistertitel. Neben starken sportlichen Leistungen überzeugten die Gastgeber auch organisatorisch: Der Wettkampf verlief reibungslos, die Atmosphäre war sportlich und fair. Ebenfalls am Start war die Mannschaft des AC Weiden.

Für den LRC Neumarkt standen die Vorzeichen nicht optimal. Mehrere Leistungsträger fehlten: Markus Bauer und Benjamin Germann konnten verletzungsbedingt nicht antreten. Markus Sellerer war zeitgleich bei den CrossFit Open im Einsatz.
So ging der LRC mit fünf Athleten an den Start: Michael Bauer als Ersatzmann unterstützte das Team, dazu kamen Manuel Marx, Bernd Radschinsky, Tom Jahn sowie Bernd Hornof.
Stärkster Heber des LRC war Tom Jahn mit sehr starken 298 Q-Points. Er befindet sich aktuell in der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft in drei Wochen und präsentierte sich in hervorragender Form.
Ein unglücklicher Moment ereignete sich im Reißen: Bernd Hornof, Vizepräsident des Bayerischen Gewichtheber- und Kraftsportverbandes, verletzte sich nach seinem dritten Versuch leicht im Rücken und musste den Wettkampf beenden. Für ihn sprang Michael Bauer ein und brachte den Wettkampf für den LRC sauber zu Ende.
Aufgrund der personellen Ausfälle konnte der LRC seine maximal mögliche Q-Point-Differenz nicht ausschöpfen und verpasste den angestrebten vierten Tabellenplatz. Am Ende belegte das Team den siebten Platz in der Mastersrunde – mit einem Gesamtergebnis von knapp über 2000 Q-Points aus beiden Wettkampftagen.
Betreuer Markus Bauer zeigte sich trotz der schwierigen Ausgangslage stolz auf seine Mannschaft: „Die Athleten haben sich sportlich fair, motiviert und als echtes Team präsentiert. Entscheidend war der Zusammenhalt, der Spaß am Sport und dass es zu keinen größeren Verletzungen gekommen ist.